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Die IGEF ist eine unabhängige, der Öffentlichkeit zugewandte Interessengemeinschaft zur Erforschung künstlicher Höhlen. Die IGEF arbeitet überregional und steht im Austausch mit zahlreichen Institutionen und Gleichgesinnten im In- und Ausland. Im Wesentlichen geht es um den Erhalt der sogenannten Erdställe als Bodendenkmal und um deren Anerkennung als Bestandteil eines europäischen Kulturerbes.

Die IGEF veröffentlicht in regelmäßigen oder unregelmäßigen Abständen Berichte und Forschungsergebnisse in ihrem Mitteilungsblatt "Die künstliche Höhle".

Erdstallforschung aktiv

SFES 2015

Eine aktive Erdstallforschung berührt zahlreiche Interessengebiete. Im Praktischen sind es die Recherchen vor Ort, die körperliche Arbeit im Falle einer Entdeckung, das Besichtigen und Einschätzen der Erdställe, die Vermessungsarbeiten und die Sicherung der unterirdischen Anlagen. Im Theoretischen sind es hauptsächlich die Überlegungen zur Zweckbestimmung, das Nachlesen in der historischen Literatur und am Ende das Erarbeiten von Hypothesen. Dabei können u.a. die Wissensgebiete der Religionswissenschaft, der Volkskunde, der Archäologie, der Geschichte und der Mentalitätsforschung angesprochen werden. Besonders wichtig ist auch der kontinuierliche Austausch mit Forschern im In- und Ausland, wobei Fremdsprachen wie englisch oder französisch eingesetzt werden können. Die Erdstallforschung bietet damit ein sehr komplexes Betätigungsfeld, egal in welchen Teilbereichen. Selbst wer nicht in einen Erdstall geht kann helfen, z.B. bei der Vermittlung mit den Ämtern oder bei der Einbindung der Erdställe als europäisches Kulturerbe.

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